Passwörter werden ebenso häufig vergessen wie Schlüssel verlegt. Viele registrierungspflichtige Internetdienste bieten ihren Mitgliedern in diesem Fall Hilfe über eine Kombination aus einer Frage und einer geheimen Antwort an, um wieder an das Passwort zu gelangen. Eine unbedachte Formulierung der Frage kann dabei leicht zu einem Sicherheitsrisiko werden. Schutz vor Missbrauch Die Frage sollte so gewählt werden, dass die geheime Antwort durch Dritte nicht enträtselt werden kann. In der Praxis sind allerdings häufig Fragen in der Art "Wie heißt mein Hund?" oder "Wer ist der Bundeskanzler?" anzutreffen - Informationen aus dem persönlichen Umfeld oder allgemeiner Natur, die nicht nur von Bekannten leicht erraten werden können und so dem Missbrauch Tür und Tor öffnen. Besser geeignet sind dagegen Fragen, deren Antwort Dritte normalerweise nicht kennen - etwa: "Wie lautet die Vertragsnummer meines Sparplans?" Bieten Internetdienste neben der Passwortfrage weitere und sichere Alternativen zur Passwortrekonstruktion, können auch diese genutzt werden. So gibt es zum Beispiel bei manchen Diensten die Möglichkeit , eine zweite E-Mail-Adresse anzugeben, an die man sich das vergessene Passwort zusenden lassen kann. Tipps für sichere Passwörter * Verwenden Sie keine Informationen, die in Ihrem Bekanntenkreis bekannt sein könnten oder auf Ihrer Homepage öffentlich zugänglich sind! * Vermeiden Sie allgemeine Fragen * Geheimantwort und Passwort dürfen auf keinen Fall identisch sein * Verwenden Sie nur Fragen, deren Antwort Dritte nicht kennen * Nutzen Sie sichere Alternativen (red)