London/Stuttgart - Die weltweit tätige Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young hat trotz der schwächeren Konjunktur ihren Umsatz gesteigert. Das Unternehmen mit Sitz in London setzte im vergangenen Geschäftsjahr 2000/2001 (30. Juni) 9,9 Milliarden Dollar (11,14 Mrd. Euro/153 Mrd. S) und damit 7,2 Prozent mehr um. Dieses Wachstum sei in allen Dienstleistungsbereichen erzielt worden, teilte die deutsche Ernst & Young am Mittwoch in Stuttgart mit. Ernst & Young Deutschland will im Dezember die Geschäftszahlen veröffentlichen. Der Umsatz (Vorjahr: 371 Mill. Euro/5,10 Mrd. S) werde deutlich besser ausfallen, sagte ein Sprecher auf Anfrage. William L. Kimsey, Vorstandschef der Ernst & Young Llp., erklärte, dass vor allem in Westeuropa, aber auch in Indien und China bedeutende Wachstumsraten von über 20 Prozent erreicht worden seien. In Nord- und Südamerika erzielte Ernst und Young ein Wachstum von 8,3 Prozent. Die Mitarbeiterzahl stieg um 7,2 Prozent auf 84.000. (APA/dpa)