Brüssel - Nach den Anschlägen in den USA ist der transatlantische Personenflugverkehr um über ein Drittel eingebrochen. Wie der Verband Europäischer Fluggesellschaften (AEA) am Mittwoch in Brüssel mitteilte, gingen die Passagierzahlen der größten Fluglinien zwischen dem 10. September und dem 14. Oktober um 36,2 Prozent zurück. Die Zahl der Fluggäste im europäischen Flugverkehr der 29 zur AEA gehörigen Linien nahm um 9,6 Prozent ab, die Auslastung nach Asien und Australien um 14,8 Prozent. Die AEA hat die Europäische Union zu Hilfen für die Fluglinien zur Überwindung der Krise aufgefordert. Die EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio hat angeboten, das Verbot für staatliche Subventionen zu lockern. Die AEA schätzt die Verluste der 29 Fluggesellschaften bis Dezember auf mindestens 2,5 Mrd. Euro (34,4 Mrd. S). Wegen der Flugzeuge werden den Angaben zufolge bis zu 108 Flugzeuge am Boden bleiben, 20.000 Arbeitsplätze sind gefährdet. Zu den 29 Fluglinien zählen Lufthansa, British Airways, KLM und Swissair. (APA)