Der US-Medienkonzern Liberty Media verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit der Deutschen Bank über einen Kauf von deren Kabelnetz-Anbieter Telecolumbus . Die "Financial Times Deutschland" (FTD) berichtete in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise weiter, es werde derzeit über einen Kaufpreis von bis zu 1,4 Milliarden Euro (19,3 Milliarden Schilling) für den drittgrößten deutschen Kabelnetzanbieter verhandelt. Abschluss wahrscheinlich Eine detaillierte Prüfung der Auftragsbücher und Bilanzen sei bereits abgeschlossen. Die Deutsche Bank spreche zwar auch mit weiteren Interessenten über einen Telecolumbus-Verkauf, ein Vertragsabschluss mit Liberty in den kommenden Monaten gelte aber als wahrscheinlich, berichtete die FTD weiter. Deutsche Bank und Telecolumbus wollten den Bericht nicht kommentieren. Von Liberty Media war zunächst keine Stellungnahme erhältlich. Schon jetzt Marktführer Nach der Übernahme von sechs Kabelgesellschaften der Deutschen Telekom für 5,5 Milliarden Euro ist Liberty - vorbehaltlich der Genehmigung der Regulierungsbehörden - bereits jetzt der größte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. (APA/Reuters)