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SP-Vorsitzender Gusenbauer im Gespräch mit dem israelischen Außenminister Peres

Foto: APA/Wolfgang Sablatnig
Tel Aviv - SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer ist Samstag Abend im Rahmen seines Israel-Besuchs mit dem israelischen Außenminister Shimon Peres zusammengetroffen. Gusenbauer sagte nach dem etwa 15-minütigen Gespräch, er habe zu Peres gesagt, dass es gut wäre, wenn Israel wieder einen Botschafter nach Österreich entsenden würde. Peres selbst kommentierte die bilateralen Beziehungen vor österreichischen Journalisten nicht. Auf die Frage, was er vom Besuch der freiheitlichen Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer anläßlich des Fussballspiels denke, sagte er, er wolle nicht in die österreichische Innenpolitik involviert werden. Zur Nahost-Problematik sagte Peres, es müsse nun der Weg der Deklarationen verlassen werden, man müsse den Weg friedlicher Aktionen suchen. Das Limit der Worte sei erreicht, jetzt müsse gehandelt werden. Aus der Sicht des Außenministers bedeutet dies, dass die Palästinenser halten müssten, was sie versprochen hätten. Konkret meinte er, dass die "Terroristen" festgesetzt werden sollten. Die Europäer könnten nach Ansicht des israelischen Außenministers eine wichtige Rolle spielen. Sie könnten auf die Palästinenser einwirken, zu ihren Versprechungen zu stehen. (APA)