Wien - Die an der paneuropäischen Wachstumsbörse Nasdaq Europe und an der Wiener Ostbörse Newex notierte Wiener Systemintegrator S&T System Integration & Technology Distribution AG (Wien) hat im dritten Quartal 2001"durch die verbesserte Konjunkturlage in einigen Ländern Zentral- und Osteuropas" und die vollzogene Integration der Akquisitionen den Umsatz und das Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) gesteigert, hieß es heute, Montag, in einer Aussendung. Für das Gesamtjahr 2001 erwarte S&T einen Umsatz von 150 Mill. Euro (2,06 Mrd. S) und ein EBITDA zwischen 7 und 8 Mill. Euro. Der Umsatz stieg im dritten Quartal 2001 um 41 Prozent auf 34,5 Mill. Euro, das EBITDA wuchs um 20 Prozent auf 1,8 Mill. Euro, das Betriebsergebnis vor Zinsen (EBIT) erhöhte sich um 17 Prozent auf 799.000 Euro. Das organische Umsatzwachstum betrug dabei 20 Prozent, das restliche Umsatzplus sei auf Akquisitionen - vor allem in der tschechischen Republik - zurückzuführen, hieß es weiter. Gesamtumsatz um 33 Prozent gestiegen In den ersten neun Monaten des Jahres 2001 stieg der Gesamtumsatz um 33 Prozent auf 101,2 Mill. Euro, das EBITDA wuchs "trotz der im 2. Quartal gebildeten Rückstellungen für Forderungen gegenüber der Bank Ukraine" um 5 Prozent auf rund 4 Mill. Euro. S&T beschäftigte per Ende September 750 Mitarbeiter. 20 Prozent des Umsatzes der S&T werden in Slowenien und Tschechien erzielt, 12 Prozent in Ungarn, rund 10 Prozent in der Slowakei, rund 9 Prozent in der Ukraine und 7 Prozent in Rumänien. 67 Prozent des Umsatzes wurden im Drittquartal im Geschäftsbereich Informationstechnologie-Lösungen (ITS) erzielt, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 51 Prozent. Mit dem Verkauf der slowenischen Hardware-Vertriebstochter HPC sei der Geschäftsbereich Information Technology Distribution (ITD) im dritten Quartal weiter reduziert worden. Neben ITS stellten Customer Support Organisation (CSO) und medizinische Diagnosesysteme (MED) nun die Kernbereiche der S&T dar. Der Bereich ITS sei zuletzt durch die Übernahme des slowenischen Softwareunternehmens Aster ausgebaut worden. Restrukturierungsmaßnahmen greifen Die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen würden greifen, zumal die Personalkosten im 3. Quartal prozentuell geringer angestiegen seien als die Gesamterlöse. Die künftige Akquisitionsstrategie von S&T sei auf die Stärkung der Kerngeschäftsbereiche - Software und Dienstleistung - ausgerichtet, betonte S&T-Chef Karl Tantscher. Die S&T-Aktie war heute Vormittag an der Nasdaq Europe auf Grund des Quartalsberichts kurzfristig vom Handel ausgesetzt worden. (APA)