Klagenfurt - Die Kärntner ÖVP-Spitze hat am Montag bekräftigt, ihren "eigenständigen Kurs noch massiver als bisher" beschreiten zu wollen. Durch die Installierung von Klubobmann Martin Strutz zum neuen freiheitlichen Landesparteichef am kommenden Sonntag erwarten sich VP-Obmann Georg Wurmitzer und Klubchef Klaus Wutte einen "Linksruck" der FPÖ in Kärnten; dies sei schon aufgrund der jüngsten Kooperationen zwischen FPÖ und SPÖ deutlich geworden. Senkung der Familienförderung Die VP-PolitikerInnen befürchten auch, dass es durch das Näherrücken von FPÖ und SPÖ zu einer Schlechterstellung im sozialen Bereich kommen werde. So sei angeblich geplant, neue Richtlinien in Bezug auf das Kindergeld einzuführen und die Familienförderung deutlich zu senken. Wutte schloss nicht aus, dass sich seine Partei deswegen an den Verfassungsgerichtshof wenden könnte. (APA)