Stockholm - Vier Monate nach dem EU-Gipfel in Göteborg ist der schwedische Demonstrant, der bei dem Polizeieinsatz einen Bauchschuss erlitt, zu acht Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht erkannte den 20-Jährigen für schuldig, bei einer Kundgebung von Globalisierungsgegnern gewalttätig randaliert und einen Beamten bedroht zu haben. Der Angeklagte bestritt beide Vorwürfe. Im Zuge der Ausschreitungen Mitte Juni waren 560 Personen festgenommen worden. Mehr als 20 Personen, darunter 13 Ausländer, wurden zu Strafen von mindestens fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Mehr als 90 Menschen erlitten bei den Zusammenstößen Verletzungen.(APA/AP)