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Grafik: Archiv
Serverspezialist Sun Microsoystems bringt zwei Systeme für den Lowend-Markt. Mit seiner Fähigkeit mehrere Geräte zu ersetzen, ist der Sun Fire V880 vor allem im Einsteiger-Segment als Gegengewicht zu den "Wintel"-Systemen vorgesehen. Der ebenfalls vorgestellte Server Netra 20, ist dagegen als robustes Gerät für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen konzipiert. Solaris 8 als Betriebssystem Der Sun Fire V880 kann mit zwei bis acht UltraSparc III-Prozessoren mit 750 MHz und bis zu 32 MB Arbeitsspeicher bestückt werden. Für den schnellen Zugriff auf den Massenspeicher hat Sun ein eigenes Fiber Channel-Disksystem im Server integriert. Dieses Subsystem unterstützt bis zu zwölf Festplatten mit jeweils 36,4 GB. Als Betriebssystem kommt Solaris 8 zum Einsatz. Der V880 lässt sich sowohl frei aufstellen als auch im Server-Rack montieren. Die meisten Komponenten können während des Betriebs getauscht werden. Serverkonsolidierung Das Unternehmen setzt mit dem Sun Fire V880 auch im Low-End-Bereich auf den Trend zur Serverkonsolidierung. Dabei ersetzt ein Server mehrere kleinere Systeme, womit die IT-Umgebung leichter administrierbar wird. Der Server wird mit Suns Ressource Manager (SRM) ausgeliefert. SRM ermöglicht dem Gerät, seine Ressourcen wie Speicher oder Prozessorleistung den verschiedenen Anwendungen zuzuteilen. Als Einsatzbereiche sieht Sun für den V880 vor allem E-Commerce-, Internet-, oder Mail-Anwendungen. In den USA wird der Server zwischen 29.995 und 119.995 Dollar kosten. Der Netra 20 ist vor allem für Telekommunikationsanwendungen im Server-Rack vorgesehen und ist vier Standardeinheiten hoch. Das Gerät ist mit zwei UltraSparc III-Prozessoren ausgerüstet und kann bis zu 8 GB Arbeitsspeicher verwalten. Dazu kommen bis zu zwei 36 GB-Festplatten, die ebenfalls während des Betriebs ausgetauscht werden können. Einen Preis für den Netra 20 hat Sun nicht bekannt gegeben. (pte)