Wien - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), die Aktion kritischer SchülerInnen (aks) und die Sozialistische Jugend (SJ) haben am Mittwoch mittels einer Aktion in Wien erneut auf das Bildungsvolksbegehren aufmerksam gemacht. "Moderne, fortschrittliche Konzepte für breiteren Zugang zu Bildung, für attraktivere Schulen und Unis, für die Bekämpfung sozialer Hürden bleiben in der Schublade. Statt dessen fährt Blau-Schwarz einen bildungspolitischen Steinzeitkurs, den wir auch mit dieser Aktion gezeigt haben", so die Jugendorganisationen laut Aussendung. Das Bildungsvolksbegehren biete Studierenden, Lehrenden, Eltern und allen anderen die Chance, ihren Unmut klar auszudrücken Die Vorsitzende des VSStÖ Wien, Daniela Stepp: "Es ist absurd, wie BM Gehrer die Tatsache, dass jede/r fünfte Studierende die Uni verlässt bzw. deutlich weniger Menschen ein Studium beginnen, versucht schönzureden. Es bleibt ein Rückgang von 230.000 auf 180.000 StudentInnen, vor allem Berufstätige, Studierende mit Kind, sozial Schwache müssen dank der Studiengebühren abbrechen. Das als Bereinigung und Erfolg zu verkaufen, ist entweder politisch instinktlos - oder erstaunlich ehrlich, wenn es Gehrer wirklich darum geht, die Leute von den Unis zu vertreiben". (red)