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Ein WFP- Konvoi verläßt Peshawar

Foto :APA/AFP
Rom - Die Hilfsgüter-Lieferungen des UNO-Welternährungsprogramms (WFP) in den Nordosten Afghanistans kommen nach UNA-Angaben durch den frühen Wintereinbruch und steigenden Treibstoffkosten langsam zum Erliegen. "Die Verknappung von Treibstoff und der Schnee in den Gebirgspässen machen die Lieferung von Nahrungsmitteln auf der Straße sehr schwierig", sagte der WFP-Länderchef für Tadschikistan, Ardag Meghdessian, am Dienstag in Rom. Der Anschuman- und Chawak-Pass seien von Schnee blockiert, was die Hilfslieferungen mit Lastwagen erschwere. Nur mit Schneeketten ausgestattete Lastwagen seien noch auf dem Weg in die Region. Zu wenig Fahrzeuge Es fehle auch an Fahrzeugen. Derzeit versuche die Organisation bis zu 100 kleinere Lastwagen zum Transport für Hilfsgüter zu beschaffen, sagte Meghdessian weiter. Um die steigenden Treibstoffpreise zu umgehen, habe die Organisation 60.000 Liter auf Vorrat gekauft. Möglicherweise werde das WFP mit zunehmenden Winterbeginn Lebensmittelabwürfe aus der Luft starten. Luftbrücke geplant Auf der Internetseite der Organisation ist zu lesen, dass befürchtet werde, dass weite Teile im Nordosten durch den Winterbeginn bis März nächsten Jahres unpassierbar würden. Dorthin versucht die Hilfsorganisation 9.000 Tonnen Hilfsgüter zu bringen. Insgesamt will das WFP 52.000 Tonnen Hilfsgüter nach Afghanistan liefern. Früheren Angaben zufolge plant das WFP zudem eine Luftbrücke in die zentrale Region Hasaradschad, wo die Minderheit der Hasara leben. Die Menschen lebten dort von Bergen umringt, die im Winter nicht passierbar seien.(APA/Reuters)