Eine Werbeaktion des Babynahrungsmittel-Herstellers Hipp, in deren Rahmen Proben von Trockenmilch an 8.000 Haushalte in ganz Österreich verschickt werden, könnte angesichts der derzeit herrschenden Angst vor Anthrax-Erregern zu einer Welle von Anzeigen führen. Diese Befürchtung äußerte am Mittwoch, die niederösterreichische Landessanitätsdirektion und wies in einer Aussendung ausdrücklich auf die Unbedenklichkeit dieser Werbesendungen hin. Mailings hatten in Österreich bereits vor drei Wochen - unbegründete - Angst hervorgerufen: Damals hatten Empfänger von Briefen mit stilisierten französischen Briefmarken mehrfach die Exekutive alarmiert. Die Werbesendungen stammten damals von der Klassenlotterie. (APA)