Einen ungewöhnlichen Einfall hat die südkoreanische Exekutive bei der Bekämpfung von randalierenden Fußballfans während der Fussball-WM 2002: Statt vollausgerüsteten Sondereinheiten sollen vor allem "feminin" zurechtgemachte Polizistinnen in den vordersten Stadienreihen die Hooligans zur Raison bringen. Mit dieser neuen Zusatzmethode wurden angeblich schon hervorragende Resultate bei Spielen in Seoul erzielt. Lippenstift und Mascara erwiesen sich dort bei randalierenden Fans als durchaus abschreckend. Eigentlich irritierend, dass sich nun auch staatliche Organe postfeministischer Strategien bedienen: So nach dem Motto: Wenn´s schon der Frauenpolitik wenig bis gar nichts bringt, dann wenigstens den systemerhaltenden Institutionen? Weiterlesen unter: www.spiegel.de