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foto: reuters/wiegmann
Berlin - Die deutschen Christdemokraten haben nach der von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gewonnenen Vertrauensabstimmung im Bundestag ihre Absicht bekräftigt, am Fahrplan für die Nominierung des Unions-Kanzlerkandidaten festzuhalten. "Der Zeitplan bleibt", sagte CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer vor einer Fraktionssitzung von CDU und CSU am Freitag in Berlin. Die Union werde wie geplant im Jänner oder Februar 2002 über den Schröder-Herausforderer entscheiden. Dies hätte sich nur dann geändert, wenn Schröder mit seiner Vertrauensfrage im Bundestag gescheitert wäre, sagte Meyer. In diesem Falle hätte man rasch über den Unions-Kanzlerkandidaten entscheiden können. **** An der Fraktionssitzung im Anschluss an die Vertrauensabstimmung nahm auch der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber teil. Er wurde mit lebhaftem Beifall von den Abgeordneten empfangen. Stoiber gilt neben CDU-Chefin Angela Merkel als möglicher Kanzlerkandidat der Union. In Umfragen liegt er weit vor Merkel. (APA/Reuters)