Wien - Bei der Wiener Taxiinnung ist man guten Mutes. Für die Euroumstellung sei man bestens gewappnet, zeigt sich deren Vorstand Heinrich Frey optimistisch. Geschätzte zwei Drittel der Taxameter werden am 1. Jänner um 00 Uhr automatisch auf Euroanzeige umspringen. Wenn der Fahrgast es wünsche, genüge ein Knopfdruck, und der Betrag werde in Schilling ausgewiesen. "Die Geräte, die technisch noch nicht so weit sind, werden in den ersten Jännertagen umgestellt", versichert Frey. Die zeigen danach allerdings nur Eurobeträge. Bis Ende Februar 2002 wird man sich daher in diesen Taxis mit Umrechnungstabellen behelfen. Taxi "Aber", betont Wiens oberster Taxler mit Nachdruck, "Taxifahren wird keinesfalls teurer". Die Grundtaxe sogar ein wenig billiger. Diese beträgt derzeit 28 Schilling, nach der Umstellung zwei Euro, als 27,52 Schilling. Statt um bisher zwei Schilling springt der Taxameter dann um 20 Cents weiter, umgerechnet 2,75 Schilling. Frey: "Das dafür meterangepasst." Um die zwei Schilling sei man bisher 133,3 Meter gefahren, mit den 20 Cents komme man um ganze 50 Meter weiter - genau 183,5. Müssen Taxifahrer derzeit aus Sicherheitsgründen nur maximal 500-Schilling-Scheine wechseln, liegt nach der Umstellung die Grenze bei 50 Euro (688 Schilling). Taxigutscheine in Schilling werden auch noch in den kommenden Jahren eingelöst. Gutscheinkarten, die derzeit mit maximal 2000 Schilling geladen werden können, werden nahtlos auf Euro umgestellt. Schilling-Restbeträge auf der Karte würden automatisch umgerechnet. (fern, DER STANDARD Print-Ausgabe 24.11.2001)