Foto: Axel Huber/Galerie Senn
Sie klingt recht gut, diese Textzeile aus "The Man that got Away" ("Can't, for and anti-Kant, cunt and cant Culture"), deren Interpretation offen steht. Viel- und auch nichts sagend lapidar wie dieser Textausschnitt aus einem Lied des Nick-Cave-Texters Mike Gayer, der als Pressetext der Ausstellung fungiert, sind auch die Werke von Axel Huber.

Dada und Totenkopf

Der langjährige Chef der Villa Arson in Nizza übt sich in dadaistischen Andeutungen und zur Schau gestellter "Unprofessionalität". Selbst entwickelte, manipulierte Schwarz-Weiß-Fotos, als Sujets etwa Graffiti-Häuserwände oder absurde Strandszenen, hängen wie große Erinnerungsfetzen an der Wand, gleich neben auf kostbar gemachten Ölbildern, in die Totenköpfe eintätowiert wurden. Peter Weibel nannte Axel Huber durchaus zu Recht einen "umherschweifenden Produzenten der Subversion". (dok/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 26.11. 2001)