Innsbruck - Der Prozess um den Tod eines britischen Bobfahrers in Innsbruck, der im Februar brutalst zusammengeschlagen worden war, endete am Donnerstag mit Schuldsprüchen für alle fünf Angeklagten: Der Angeklagte Hans H. erhielt wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung mit tödlichem Ausgang 3,5 Jahre Freiheitsentzug, die anderen vier Angeklagten wurden zudem noch wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung an einem zweiten Briten schuldig gesprochen und zu jeweils vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig. Wie Richter Günther Öhler erklärte, habe vor den Angriffen auf die zwei Briten keine Absprache zwischen den Angeklagten stattgefunden. Die Handlungen seien "spontan entstanden". Als strafmildernd hätten unter anderem die reumütigen Geständnisse, die Unbescholtenheit, die "heftige Gemütsbewegung" sowie die "alkoholbedingte Enthemmung" ausgewirkt. (APA)