Wien - Das Investmenthaus UBS Warburg empfiehlt die voestalpine-Aktie mit der Einstufung "Buy" zum Kauf. Das Papier sei eine echte Kaufgelegenheit, langfristig Investoren bekämen quasi gratis die Expansionsfantasie dazu, heißt es in der mit 22. November datierten Analyse. UBS Warburg sieht für die voestalpine-Aktie ein Kursziel von 38 Euro. Zum Vergleich: Donnerstag Mittag notierte die Aktie an der Wiener Börse bei 32,20 Euro. Das Kurspotenzial beträgt demnach knapp 20 Prozent. In einem insgesamt schwachen Branchenumfeld habe der heimische Stahlkonzern erneut seine Qualitäten - hohe Rentabilität und stabile Erträge - bewiesen. Die Aktie sei im Sektorvergleich stark unterbewertet und biete zudem Expansionsfantasie, so UBS Warburg. Aktie sei derzeit unterbewertet Ungeachtet der kurzfristig positiven Effekte eines erholten Stahlumfelds sollte Voest Alpine langfristig dank der Neuausrichtung des Konzerns deutlich weniger abhängig von der Stahlproduktion werden. Damit sei das Unternehmen langfristig ein Kandidat für eine Neubewertung der Aktie. Auf kurze Sicht sei die Aktie derzeit im Branchenvergleich auf Basis des Barwerts und klassischer Bewertungsquotienten deutlich unterbewertet. UBS Warburg errechnet auf Grundlage der Kennzahl Unternehmenswert durch Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EV/EBITDA) einen Bewertungsabschlag von 35 Prozent zur Vergleichsgruppe. Die von der voestalpine vermeldeten Halbjahresergebnisse seien im Rahmen der Erwartungen von UBS Warburg ausgefallen und hätten keine Überraschungen gebracht. Das robuste operative Ergebnis habe gezeigt, dass das Unternehmen deutlich besser als seine Mitbewerber einem Abschwung des Stahlzyklus trotzen könne. (APA)