Washington - Neue Studien amerikanischer Wissenschafter deuten darauf hin, dass der Mars früher gigantische Wasservorkommen hatte. Nach Messungen des Gehalts von molekularem Wasserstoff in der Marsatmosphäre komme man zu dem Schluss, dass der inzwischen ausgetrocknete Planet einst von riesigen Ozeane bedeckt war, berichten die Forscher Vladimir Krasnopolsky von der Katholischen Universität von Amerika und sein Kollege Paul Feldman von der Johns Hopkins Universität in der am Freitag erschienen Ausgabe des Fachmagazins "Science". Durch komplexe chemische Reaktionen und das Bombardement mit Asteroiden und Kometen habe der Rote Planet aber im Lauf von Jahrmillionen seine Wasservorkommen verloren. (APA/AP)