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Foto: Reuters/Hyungwon Kang
Die Internet-Überwachung durch das FBI soll noch stärker als bisher geplant ausfallen. Ein Gesetzesentwurf von US-Justizminister John Ashcroft soll der amerikanischen Bundesbehörde mehr Befugnisse zur Internet-Überwachung geben. Auch das CIA würde von den geplanten Änderungen wesentlich profitieren. FISA-Änderungen geplant Ashcroft will, nach einem Bericht der Washington Post einige Änderungen im Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) vornehmen. Diese sehen bei kommenden Überwachungen vor, dass künftig der Nachweis einer Verbindung zum Ausland nicht mehr zwingend erbracht werden muss. Bislang war ein Vorgehen gegen Betreiber von Webseiten nur möglich, wenn Daten nachweislich vom Ausland abgerufen wurden und ein terroristischer Hintergrund vermutet wurde. Auch CIA profitiert Auch der US-Geheimdienst CIA profitiert von den geplanten Änderungen. So soll das Abhören von Telefon und Spionage im Internet auch ohne richterliche Anordnung möglich sein. Vorraussetzung ist allerdings, dass es sich bei den "Belauschten" nicht um US-Bürger handelt und diese außerhalb der USA leben. (red)