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New York - Seit den Terroranschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon ist der Alkohol- und Drogenkonsum in New York und Washington gestiegen. Das berichtete die New Yorker Columbia Universität am Mittwoch. Vor allem Menschen, die schon vor dem 11. September mit Suchtproblemen gerungen, diese aber zwischenzeitlich unter Kontrolle gebracht hätten, würden vermehrt rückfällig. Dabei sei Stress der Hauptgrund. Das Suchtzentrum der Universität stellte bei einer Telefonumfrage fest, dass in insgesamt 13 US-Staaten wieder mehr zu Alkohol und anderen Drogen gegriffen wird. Für die Studie waren Anlaufstellen für Alkoholiker und Drogenabhängige in insgesamt 41 Staaten und acht Großstädten der USA angesprochen worden. Außer New York und Washington verzeichneten auch Houston (Texas) und Phoenix (Arizona) eine Zunahme des Suchtverhaltens. Um wie viel der Konsum von Drinks und Drogen in den vergangenen knapp drei Monaten anstieg, ermittelten die Columbia-Forscher nicht. (APA)