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Santander - Die Nachbildung der berühmten Altamira-Höhle in Nordspanien hat alle Erwartungen übertroffen. In den ersten vier Monaten seit der Eröffnung wurden nach Presseberichten vom Donnerstag 200.000 Besucher gezählt. Die "geklonte" Höhle, die auch Spaniens wichtigste Sammlung von Ausgrabungsfunden aus der Altsteinzeit beherbergt, ist damit zu einem der meistbesuchten Museen des Landes geworden. In der Höhle können im Maßstab 1:1 die Nachbildungen von 14.500 Jahre alten Felsmalereien besichtigt werden, auf denen Tiere wie Bisons, Hirsche, Urpferde und Wildschweine zu sehen sind. Der von dem spanischen Architekten Juan Navarro Baldeweg konzipierte Gebäudekomplex ist auch ein Forschungszentrum mit Bibliothek und einer Restauratoren-Werkstatt. Er kostete umgerechnet mehr als 350 Mill. S. Die Originalgrotte in Santillana del Mar bei Santander gilt als "Sixtinische Kapelle der Altsteinzeit" und ist jährlich nur 8.500 Besuchern zugänglich. Interessenten müssen sich drei Jahre im Voraus anmelden. (APA/dpa)