K wie Kunstschnee --> Kunstschnee!! K wie Keksebacken Weihnachten kann man nicht nur fühlen (kalt!) und sehen (Schnee?), sondern auch riechen. Die Tannenzweige, brennende Kerzen, Punsch und natürlich frisch gebackenes Weihnachtsgebäck gehören zur Weihnachtszeit. Die Tradition des Keksebackens ist alt, warum man aber ausgerechnet dieses in der stressigen Vorweihnachtszeit ihren festen Platz hat, ist unbekannt. Kekse backen gehört bekanntlich nicht zu den Dingen, die schnell erledigt werden können: Der Teig muss zubereitet werden, rasten, danach wird er ausgewalkt und ausgestochen oder in Form gebracht, gebacken und eventuell noch verziert. Zwischen meinen Tanten ist in der Vorweihnachtszeit geradezu ein Kekse-Back-Wettkampf entstanden. Wer hat die größte Auswahl, die besten Kekse, altbewährte und ganz ausgefallene Rezepte wurden verwirklicht, ganze Wochenenden mit dieser Beschäftigung zugebracht. Meine Mutter hingegen konnte sich beinahe die ganze Adventzeit dieses Wettbewerbes erwehren, aber eben nur beinahe. Pünktlich am 24. Dezember hat sie dann der Ehrgeiz gepackt, und sie fing an, Kekse zu backen. Fertig war das Backwerk erst unmittelbar vor dem Festmahl mit dem Ergebnis, dass nach all den kulinarischen Köstlichkeiten des Weihnachtsschmauses kaum mehr jemand Appetit auf Kekse hatte. Damit Sie nicht auf Ihren Weihnachtsbäckereien sitzen bleiben, sollte rechtzeitig damit begonnen werden. In Zusammenarbeit mit www.thea.at suchen wir feine Rezepte, die wirklich gelungenen, die, die Ihnen Ihre Großmutter ins Ohr geflüstert hat, jene, die Sie mit Ihren Kindern trällernd backen und die, bei denen einem vor Staunen der Mund offen bleibt und die Krümel rausfallen. Posten Sie Ihr Lieblingsrezept oder schicken Sie ein E-Mail an livingroom@derStandard.at . Unter allen Einsendungen verlosen wir fünf Thea-Kochbücher .(ost)