Bregenz - Großes Interesse hat die österreichweite Initiative "Taten statt Worte" in Vorarlberg ausgelöst. Bis zum Anmeldschluss von "Frauen- und familienfreundlichste Betriebe Vorarlberg 2001" haben 23 namhafte Unternehmen aus dem Wirtschafts- und Non-Profit-Bereich ihre Anmeldung abgegeben. Unter einen Hut Für die Frauenreferentin der Vorarlberger Landesregierung, Gerti Schmid, ist dieses Interesse auch ein Beweis dafür, dass der Bedarf für mehr Familienfreundlichkeit in der Arbeitswelt sowohl von Seiten der Wirtschaft als auch von Seiten der Familien besteht. Die Landerätin betont, dass "die Vorarlberger Landesregierung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und allen Institutionen eng zusammenarbeitet, um es den Frauen zu ermöglichen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen." Die beiden bisherigen Auflagen des Wettbewerbes - dieser jährt sich bereits zum dritten Mal - haben in Vorarlberg ein Reihe erfolgreicher Ideen und Taten zur Umsetzung frauen- und familienfreundlicher Maßnahmen initiiert. Dazu zählen flexiblere und lebensphasengerechtere Arbeitszeitmodelle, Tele-Arbeit, die gezielte Förderung des Wiedereinstiegs, Jobsharing-Modelle, Weiterbildung während der Karenz oder die Unterstützung bei der Organisation der Kindebertreuung. Nach der Bewertung durch die Jury wird im Februar 2002 die öffentliche Präsentation der teilnehmenden Betriebe und die Prämierung der vorbildlichen Sieger im Landhaus in Bregenz stattfinden. (red)