Die nächste Etappe der Privatisierung der Polnischen Telekom (TP SA) ist von der Regierung in Warschau um ein Jahr aufgeschoben worden. Ursprünglich wollte das Schatzministerium bis Ende des Jahres zum dritten Mal TP SA-Aktien anbieten. Angesichts der weltweiten Konjunkturflaute und schwacher Börsen erscheint der Aktienverkauf in diesem Jahr nun aber als ungünstig. Anfang September hatte das Konsortium von France Telecom und der polnischen Kulczyk-Holding einen Vertrag über den Kauf von 12,5 Prozent der TP SA-Aktien unterzeichnet und seinen Anteil an der TP SA damit auf 47,5 Prozent erhöht. Ermittlungsverfahren um Privatisierung Die Staatsanwaltschaft in Warschau stellte unterdessen am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit der TP SA Privatisierung ein. Die polnische Kontrollbehörde NIK hatte Unregelmäßigkeiten bei der Ausschreibung der ersten beiden Privatisierungsetappen und Korruptionsverdacht vermutet.(APA/dpa)