Linz - Angehörige der Gesundheitsberufe wie Ärzte und Ärztinnen sowie Pflegepersonal stehen bei den Österreichern hoch im Kurs. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market". Das Schlusslicht bei dieser Umfrage bildeten Immobilienmakler, Fitnesstrainer, Prostituierte und Ausländer. Die Meinungsforscher fragten im November 500 repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ausgewählte Personen ab 15 Jahren, welche der angeführten Bevölkerungs- und Berufsgruppen sie für sehr wichtig halten. Wobei es sich bei der dabei vorgelegten Liste um keine erschöpfende, sondern um eine Bündelung der häufigsten Branchen sowie für Österreich typischen Berufe handelt, wie "market" betont. Platz I Nicht ganz unerwartet führen bei der Umfrage die Ärzte mit 87 Prozent der Nennungen die Liste der "angesehenen Gesellschaftsgruppen" an. Pflegepersonal - beispielsweise Altenbetreuer und Krankenschwestern - folgen mit 82 Prozent. Die Landwirte erreichten 78 Prozent, Bauunternehmer 76 Prozent. Verkäufer und Handwerker kamen auf jeweils 74 Prozent. Lehrer wurden von 69 Prozent als wichtig eingestuft, Lehrlinge von 66 Prozent. Platz II Wissenschafter, Hausfrauen und Arbeitskräfte aus dem Bereich Informationstechnologien können sich über 65 Prozent Zustimmung freuen. Bei Bankangestellten sind 64 Prozent von deren Wichtigkeit überzeugt, bei den Wirten 63 Prozent, bei Hoteliers und Schülern sind es jeweils 62 Prozent, bei Weinbauern 61 Prozent. Platz III Rechtsanwälte und Greißler zählen für jeweils 60 Prozent zu den wichtigen Berufsgruppen. 59 Prozent Zuspruch erhielten Büroangestellte, Lkw-Fahrer und Reinigungskräfte. Das Schlusslicht bilden bei dieser Umfrage zum Stellenwert von Berufs- und Bevölkerungsgruppen die Immobilienmakler und die Fitnesstrainer mit jeweils 32 Prozent, die Prostituierten mit 31 Prozent und die Ausländer mit 28 Prozent. (APA)