Die Organisation Children now stellt in einer Studie: "Fair Play? Violence, Gender and Race in Video Games" den Videospielen und deren Herstellern ein sehr schlechtes Zeugnis aus: "Computerspiele sind rassistisch, gewalttätig und sexistisch" so das Ergebnis der Studie. Sogar E-rated Games (Spiele für Kleinkinder) zeigen Gewalt und Verletzungen. Weiße Helden und "nutzlose" Frauen Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass fast alle Spielcharaktere männlich und weiß seien. In der Hälfte der untersuchten Spiele bekleiden Frauen höchstens nur eine Nebenrolle. 86 Prozent der vorkommenden afroamerikanischen Frauencharaktere werden in den Spielen zu Gewaltopfern. Nur als Klischee Männliche Angehörige von Minderheiten oder Randgruppen werden meist in ein verklärtes Klischee gerückt. So sind die meisten afro- und lateinamerikanischen Spielcharaktere als Athleten dargestellt, während asiatische Männer fast nur als Karatekämpfer dargestellt werden. Wenn Gewalt dann meist auch Verletzung In 89 Prozent aller Spiele die Gewaltszenen enthalten werden auch die Verletzungen mehr oder weniger detailliert dargestellt. Auch bei so genannten E-rated Games (Spiele für Kleinkinder) finden sich gewalttätige Darstellungen und werden Verletzungen gezeigt. Keine Mädchen Laut dieser Studie werden Mädchen und Frauen generell nicht als Hauptzielgruppe angesehen und auch von den Spielen nicht angesprochen. Besonders kritisiert wird der Mangel an weiblichen Hauptakteuren.(red)