Der deutsche Bundesbank-Präsident Ernst Welteke ist erneut Spekulationen entgegen getreten, bei der deutschen Notenbank stehe ein massiver Personalabbau bevor. Derartige Spekulationen seien der Motivation der gut 15.000 Bundesbank-Beschäftigten nicht förderlich, die derzeit mit Hochdruck den DM-Bargeldumtausch in Euro zu bewältigen hätten, sagte Welteke am Donnerstag in Frankfurt. Erst wenn von der Politik die künftige Leitungsstruktur der Bundesbank entschieden sei, könnten die notwendigen Personalanpassungen vorgenommen werden. Nach Meinung von Welteke bestehe "mittelfristig" ein Rationalisierungspotenzial von zehn Prozent. Dies könne aber ohne Kündigungen über die normale Personalfluktuation erreicht werden. "Alles andere ist unseriös", betonte der Bundesbank-Präsident. Frankfurt (APA/dpa)