Wien - In einem Gemeinschaftstest mit der Stiftung Warentest hat die Zeitschrift"Konsument" elf Inhalationsgeräte zu Preisen zwischen öS1490,-/ 108,28 und öS 4560,-/ 331,39 getestet. Ihr Ergebnis: Die Wirkung von Inhalationsgeräten reiche allenfallszur Bekämpfung von Husten und Schnupfen. Bei chronischenAtemwegserkrankungen wie Asthma müssen die Medikamente in diefeinsten Verästelungen der Lungen gelangen, um ihre Wirkung zuentfalten. Das schaffe aber kein einziges Testgerät. DasErgebnis wird als enttäuschend gewertet. Nicht einmal die besseren Geräteermöglichten die für Asthmakranke notwendige Zerstäubung von unterdrei Mikrometern Durchmesser des eingeatmeten Medikaments. Sechs vonelf Geräten transportieren nicht einmal zehn Prozent dereingefüllten Medikamentenmengen bis in die Lunge. Für Asthmakranke ist es außerdem wichtig, den Wirkstoff möglichstrasch in die Lungenflügel zu bekommen. Die getesteten Gerätearbeiteten jedoch zu langsam. Überdies bleibe einiges an Medikamentenim Behälter zurück. Anlass zur Kritik gibt auch die mangelnde Information über dieKeimgefahr. In keinem einzigen Beipackzettel fanden die Testerausreichende Hinweise auf das Risiko einer Verunreinigung durchKrankheitskeime. Weitere wichtige Informationen, die fehlen: DieGeräte müssen nach jeder Anwendung sorgfältig gereinigt, getrocknetund bei Verwendung für chronisch Kranke sterilisiert werden. (red)