Neu Delhi - Mutmaßliche moslemische Extremisten haben im indischen Teil Kaschmirs fünf Frauen erschossen. Die Opfer gehörten zu den Religionsgemeinschaften der Sikhs und Hindus, die im Kaschmirtal eine Minderheit sind. Eine bewaffnete Bande überfiel am Freitagabend zwei Dörfer und schoss auf die Bewohner. Dies meldete die indische Nachrichtenagentur UNI am Samstag. Im indischen Teil Kaschmirs kämpfen mehrere moslemische Milizen für den Anschluss an Pakistan. Die Beziehungen zwischen Indien und Pakistan hatten sich in den vergangenen Tagen dramatisch verschlechtert, weil Indien für den Terrorüberfall auf das Parlament in Neu Delhi zwei moslemische Gruppen verantwortlich macht, die auch in Pakistan Stützpunkte haben. Indien berief seinen Botschafter aus Pakistan ab und kündigte an, die Zug- und Busverbindungen zwischen beiden Ländern zu unterbrechen. (APA/dpa)