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Wien - Die Wiener Sekt- und Spirituosen-Gruppe Schlumberger hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2001/02 (per Ende März) einen marginalen Gewinn erzielt. Während der Umsatz von 859,1 Mill. S (62,4 Mill. Euro) um 8,5 Prozent auf 932,1 Mill. S zulegte, lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) mit rund 500.000 (nach 600.000) S nur knapp über der Nulllinie im schwarzen Bereich. Dies geht aus einer Aktionärsmitteilung des börsenotierten Unternehmens hervor. Auf eine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2001/02 legt man sich bei Schlumberger nicht fest. Zumal sich das Konsumverhalten wegen der Euro-Bargeldumstellung und der Verunsicherung nach den Anschlägen vom 11. September aus heutiger Sicht "nur schwer voraussagen" lasse, wie erklärt wurde. Spirituosenmarkt europaweit rückläufig Europaweit sei der Spirituosenmarkt derzeit rückläufig, so auch in Österreich. Einzelne Teilmärkte (Tequila, Cachaca) entwickelten sich jedoch positiv. Daneben stagniere der Sektmarkt vor allem wegen der starken Verbreitung von Prosecco seit geraumer Zeit, so Schlumberger zur aktuellen Branchenentwicklung. Die Schlumberger-Gruppe beschäftigte im ersten Halbjahr 2001/02 nach Rationalisierungsmaßnahmen durchschnittlich 299 Mitarbeiter, in der gleichen Vorjahresperiode waren es noch 313 Leute gewesen. Zur Schlumberger-Gruppe gehört Schlumberger (Wien), Blanc Foussy in Frankreich, das Haus Zwack, die Gruppe in Deutschland sowie die Beteiligungsfirmen Freihof und Appelt.(APA)