Ein Jahr neigt sich dem Ende zu, ein Neues beginnt - so weit die Natur der Sache. Wie jedes Jahr ist es Zeit über Vergangenes zu sinnieren und auf Kommendes zu hoffen. Auch in der Linux-Community geschieht nichts Anderes. Am Ende des beinahe abgelaufenen Jahres 2001, das den Linux-Hype der letzten Jahre etwas missen ließ, lauscht man gespannt den Prognosen für 2002.Linux kommt auf den Desktop In den Joe Barr's Predictions , des bekannten Linux-Journalisten, werden einige interessante Entwicklung für das kommende Jahr angeschnitten. So soll Linux auf dem Business-Sektor weiter für Furore sorgen und endlich auch am Desktop den Durchbruch schaffen, auch im öffentlichen Bereich, also bei Behörden. Begünstigt würde diese Trendwende durch die Preispolitik von Microsoft, sowie der mangelnden Sicherheit und Performance, so Barr. "Fertige" Linux-Rechner Auch die Computerbranche kann sich - laut Barr - nicht länger Linux verschließen und wird vorinstallierte Linux-Rechner ausliefern. Namhafte Computerhersteller sollen zur Verbreitung der Open-Source-Software beitragen. Der "Fall Microsoft" Der "Fall Microsoft" wird 2002 munter fortgesetzt. Kompromisse werden schlussendlich ein Ende des jahrelangen Gerichtsstreits einleiten. Geheime Akten kommen zutage Der amerikanische Geheimdienst CIA wird, da streng vertrauliche Daten durch Sicherheitslöcher in Windows XP gestohlen wurden, den Gebrauch des Microsoft Betriebssystems verbieten und einige "personelle Umstrukturierungen" im Zuge der Computer-Spionage vornehmen. Linux tritt wieder ins Rampenlicht Nachdem 2001 immer weniger über Linux in den Medien zu hören war, tritt der "verlorene Sohn" 2002 wieder ins Rampenlicht und wird die gebührende Anerkennung auch außerhalb der Community finden. Sicheres E-Mail Barr sieht einen weiteren Durchbruch für Linux im Bereich E-Mail-Sicherheit. AOL wird einen Client für Linux auf den Markt bringen, der sicherer und besser als die Konkurrenz sein wird. Abschließend kommt Barr zu dem Schluss, dass sich die "Linux-Revolution" auch 2002 weiter fortsetzen wird, egal ob im Server oder Desktop-Bereich. (red)