Jerusalem/Rafah - Rund 2.000 Israelis und Palästinenser haben am Freitag in Jerusalem gemeinsam für den Frieden demonstriert. Die Teilnehmer der Kundgebung skandierten "Für den Frieden" und forderten "ein Ende der Besatzung" der Autonomiegebiete. Die Polizei zählte bei dem friedlichen Marsch rund 1.500 Teilnehmer. Er führte vom Amtssitz von Regierungschef Ariel Sharon zu einem neu gegründeten Zentrum für den Dialog in Ost-Jerusalem. Eine radikale Gruppe, die der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Yasser Arafat nahe steht, will nach eigenen Angaben den von Arafat geforderten Waffenstillstand respektieren. Die Gruppe Ahmed Abul Rish - früher die Fatah-Falken - wolle damit die Friedensbemühungen des Palästinenserpräsidenten unterstützen, der unter Druck der USA stehe, sagte ein Sprecher zur Begründung. Allerdings bezweifle die Gruppe, dass Israel die Waffen schweigen lasse. (APA)