Epinal/Hamburg/Pristina/Epinal - Überschwemmungen nachstarken Regen- und Schneefällen haben im Osten Frankreichs vieleOrtschaften blockiert und Häuser beschädigt. In Bussang in denVogesen wurde in der Nacht zum Sonntag ein Fünfjähriger beim Einsturzeines Hauses getötet. In einigen Ortschaften der Vogesen stand dasWasser nach Angaben der Feuerwehr in Colmar bis zu 80 Zentimeterhoch. Die Feuerwehr zählte mehr als 400 Einsätze.Schneechaos im Süden Deutschlands Auch an der Mosel, Meuse und in der Region Haute-Marne undHaute-Sane lösten Hochwasser und Überschwemmungen erhebliche Schädenaus. Am frühen Sonntagmorgen setzte zudem strenger Frost ein.Spiegelglatte Straßen behinderten den Verkehr. Starke Schneefälle haben in der Nacht auf Sonntag auf Straßen undSchienen im Süden und Südwesten Deutschlands ein Chaos angerichtet.In Hessen und Baden-Württemberg blieben vier Regionalzüge mitinsgesamt fast 500 Reisenden im Schnee stecken. Sie verbrachten dieNacht in Notunterkünften. Auch in Bayern knickten zahlreiche Bäumeunter der Schneelast um und blockierten Fahrbahnen und Gleise.Mehrere Autobahnen, Bundes- und Landstraßen waren ebenfallsunpassierbar. Lawinen in der Schweiz Für die nördlichen Schweizer Alpen wurde am Wochenende erhöhteLawinengefahr festgestellt. Eine wenig verfestigte Schneedecke, einmassiver Temperaturanstieg von rund 20 Grad binnen zwei Tagen,Neuschnee und stürmischer Westwind führten zu dem markanten Anstiegder Gefahr. Eingeschneiten Bergdörfern im Nordosten Albaniens Tausende Menschen in eingeschneiten Bergdörfern im NordostenAlbaniens mussten unterdessen von der Kosovo-Friedenstruppe KFORversorgt werden. Am Samstag seien etwa 40 Tonnen Lebensmittel mitHubschraubern in das Gebiet geflogen worden, sagte der Sprecher desdeutschen Kontingentes der KFOR, Oberstleutnant Klaus Geier, amSonntag in Prizren. Die Notlieferungen sollten am Sonntag mit Mulisverteilt werden. In dem Gebiet an der albanischen Grenze zu Mazedonien und derProvinz Kosovo im Süden Jugoslawiens werden Schneehöhen von bis zuzwei Metern gemessen. Nach Lawinabgängen sind Straßen verschüttet. Inden vergangenen Wochen sind bereits mehrere Menschen erfroren.(APA/dpa)