Zürich - Ein Vizedirektor aus dem Privatbanking bei der größten Schweizer Bank, der UBS, soll 20 Millionen Franken (13,48 Mill. Euro/186 Mill. S) unterschlagen haben. Einen entsprechenden Bericht in der Samstagausgabe des "Tages-Anzeiger" (Zürich) bestätigte die Staatsanwaltschaft, wie der Schweizer Rundfunk berichtete. Der Bankangestellte sei sofort fristlos entlassen worden und sitze nun in Untersuchungshaft. Der 35-jährige von der UBS in Basel sei geständig. Der als Anlageberater der UBS tätige Mann habe regelmäßig Geldbeträge von Privatkunden abgehoben und mit diesem Geld Rechnungen für einen französischen Kunden bezahlt, schrieb die Zeitung unter Berufung auf einen Sprecher der Staatsanwaltschaft in Basel. Die Millionen flossen in den Kauf von Kunst, wobei erhebliche Schätze zusammen gekommen sein sollen. Wo sich die Werke, zumeist Bilder befinden, ist noch nicht klar. Die UBS will für den Schaden aufkommen.(APA/dpa)