Wer telefoniert oder im Internet surft, hinterlässt eine breite Spur aus Informationsbrocken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik , die sich mit der Anonymität der Nutzer von Telefon und Internet auseinander setzt. Die erhobenen Daten können "ein den Menschen in seinen täglichen Gewohnheiten recht genau beschreibendes Bild abgeben", so die Studie. Gesammelt werdn viele Daten Einerseits werden Daten von Unternehmen für eine korrekte Rechnung gesammelt, so zum Beispiel die Einwahlzeit und Surfdauer. Es gibt aber auch Abhörzugänge für die Strafverfolgungsbehörden, wie sie in der Telekommunikationsüberwachungsverordnung (TKÜV) vorgeschrieben sind. Damit können Internetnutzer gezielt überwacht werden - einen richterlichen Beschluss auf Grundlage des Telekommunikationsgesetzes (TKG) vorausgesetzt. Einzelne Nutzer werden oft aber auch viel einfacher viel einfacher ausspioniert. Gemeint sind Cookies - kleine Dateien, die auf der Festplatte gespeichert werden. Diese machen den PC von außen wiedererkennbar, damit könnte virtuelles "Bewegungsprofil" des Nutzers erstellt werden. (red)