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Die alte Afghanische Flagge weht wieder über dem Präsidentenpalast

Foto: Reuters/Popov
Islamabad - Die afghanische Übergangsregierung hat am Dienstag die 1964 vom damaligen König Mohammed Zahir verkündete Landesverfassung wieder in Kraft gesetzt. Das berichtete die in Pakistan ansässige afghanische Nachrichtenagentur AIP unter Berufung auf Radio Kabul. Der Chef der Interimsregierung, Hamid Karsai, habe in der afghanischen Hauptstadt erklärt, alle Vorschriften, die die Verfassung von 1964 verletzten, seien null und nichtig. Außerdem dürfe kein Gesetz gegen das am 5. Dezember auf dem Petersberg bei Bonn beschlossene Afghanistan-Abkommen verstoßen. Dieses Abkommen regelt die politische Zukunft des Landes in den kommenden Monaten. Zahir Schah lebt seit seinem Sturz im Jahr 1973 im Exil in Rom. Der 87-Jährige will am 21. März, dem Tag des afghanischen Neujahrsfestes, nach Kabul zurückkehren. Im Juni will er einen großen Stammesrat (Loya Jirga) eröffnen, der über eine neue Übergangsregierung entscheiden soll. (APA/dpa)