Christian Beer

Fitness-Coach
Der Begriff Energie ist schwer zu definieren. Im Körper kommen ja so viele Formen davon vor. Ich beschäftige mich vor allem mit dem Phänomen der Energie. Die Frage, woher sie kommt - von einer Tafel Schokolade oder durch gute Laune - ist ja nicht so wichtig. Entscheidend ist, wie man sie spürbar macht, für andere wie auch für sich selbst. Der Trainer sollte eine Art Kanalysator sein. Die Aktivität ist das Medium, durch das die Energie spürbar wird. Ob das durch eine Shiatsu-Massage oder durch Thai-Boxen geschieht, ist egal. Wir versuchen daran zu arbeiten, Energie umzusetzen und Blockaden zu eliminieren. Dabei muss der Körper dem Training gewachsen sein, der Geist muss den Sinn erkennen und die Seele sollte ein Gefühl der Stimmigkeit erlangen.

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Freda Meissner-Blau

Publizistin
Energie bekomme ich von lieben Leuten, Shiatsu und Yoga. Meine unmittelbarste Energiequelle ist aber meine Katze Muchacho. Der einjährige Kater ist wie alle seine Artgenossen ein kleiner Generator. Wenn man eine Katze gefühlvoll streichelt, bekommt man zum Beispiel warme Hände. Zwickt's mal irgendwo im Körper, legt sich das Tier genau auf die betreffende Stelle. Früher haben sich die Leute am Land Katzenfelle umgehängt. Dass die Katze Energien abgibt, ist sogar wissenschaftlich nachweisbar. Ich denke daran, Muchacho zuliebe noch eine Katze aufzunehmen.

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Claudia Krist-Dungl

Pharmazeutin
Also die pure Energie stellt für mich die Sonne dar. Wenn ich ein Sinnbild für menschliche Energie nennen müsste, dann würd' ich sagen, das ist ein Kind. Ein Kind ist pure, strotzende Energie. Ich lade meine Energiereserven so zwischendurch mit Hilfe meiner Qui-Gong-Kugeln auf. Wenn man sie auf der Handfläche dreht und dabei kein Ton entsteht, stimmt die Technik. An einem Tag mit viel Druck hilft mir das sehr. Es geht dabei um eine Ausgeglichenheit, man kann nur Power haben, wenn auch die Ruhephasen stimmen. Das eine kann ohne das andere nicht sein. Wenn ich immer nur Energie abgebe, werde ich sie irgendwann ganz verlieren.

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Sandra Cervik

Schauspielerin
In Stressphasen wie derzeit, also wenn die Proben auf Hochtouren laufen, setz' ich mir zwischendurch gern die Kopfhörer auf und tanke Energie aus Musik. Die Stil-Richtungen sind dabei sehr verschieden, das hängt von der jeweiligen Produktion ab und geht von klassischer Musik bis zu speedigen Sachen. Im Moment proben wir gerade "Viel Lärm um Nichts" an der Josefstadt. Da das Stück bei uns in den 50er-Jahren angesiedelt ist, höre ich Musik aus dieser Zeit, zum Beispiel Dean Martin. Musik zu hören entspannt mich, und das spendet mir neue Kraft.

Rondo/15/02/02 Fotos: Aleksandra Pawloff; Text:Michael Hausenblas

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