Belgrad - Die Räumung der seit den NATO-Luftangriffen vor fast drei Jahren nicht explodierten Bomben in der Donau im nordserbischen Novi Sad soll in der kommenden Woche beginnen. Es wird vermutet, dass sich bei den Trümmern der drei im Frühjahr 1999 zerstörten Brücken noch an die zehn bis zu 907 Kilogramm schwere Fliegerbomben befinden können. Das sagte Jovan Cekovic, Generaldirektor der mit den Arbeiten beauftragten jugoslawischen Firma "Jugoimport SDPR" am Mittwoch in Belgrad. Diese Firma wurde von den Donau-Kommission ausgewählt; die Arbeiten werden vom Stabilitätspakt für Südosteuropa finanziert. Die Bomben sollen nach der Bergung vernichtet werden. Erst das soll die notwendigen Räumungsarbeiten zur Beseitigung der zerstörten Brücken, die den international wichtigen Strom blockieren, ermöglichen, sagte Cekovic der Zeitung "Politika". Es wird erwartet, dass sich auf dem Flussgrund auch weitere Minen oder Bomben aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg befinden können.(APA/dpa)