Der freiheitliche Werbe-Chef Gernot Rumpold (42) macht sich mit der FPÖ-Werbeagentur "blue connection" selbstständig und legt seine Funktion als FPÖ-Bundesgeschäftsführer zurück. Diese Veränderung sei schon länger geplant gewesen, so Rumpold zum "Standard". FP-Generalsekretär Peter Westenthaler sieht in Rumpold "einen der erfolgreichsten Werbemanager Österreichs", der auch weiter für die Werbung der FPÖ verantwortlich sein werde. Der Wechsel sei schon länger geplant gewesen, so Westenthaler. Die Funktion des Geschäftsführers und des Werbechefs in Personalunion auszuüben, "war einfach zu viel". Die interne Organisationsarbeit solle nun ein neuer Bundesgeschäftsführer übernehmen. Den Namen wollte der Generalsekretär aber noch nicht nennen. Mit der Kritik von Spitzenkandidat Thomas Prinzhorn an der Werbelinie habe die Änderung nichts zu tun, so Rumpold und Westenthaler unisono. Rumpold: "Wenn der Prinzhorn glaubt, dass da Pannen im Wahlkampf passiert sind, ist das seine Meinung, aber das Wahlergebnis spricht gegen Pannen." Westenthaler betonte, dass Rumpold monatelang für die Werbelinie verantwortlich gezeichnet habe und "wahrscheinlich einer der erfolgreichsten Werbemanager Österreichs überhaupt" sei. Rumpold solle nun die Chance bekommen, neben der FPÖ auch andere Kunden für die Agentur an Land ziehen zu können. Eine Rückkehr in die Politik schließt Rumpold "zu 99 Prozent" aus: "Im Parlament oder in Ausschüssen sitzen und die Sachen auch politisch zu argumentieren, interessiert mich nicht. Ich organisier' lieber das Geschäft." (red/APA)