Washington - Eine Gruppe prominenter Konservativer hat US-Präsident George W. Bush am Mittwoch in einem offenen Brief aufgefordert, alle Verhandlungsversuche mit Palästinenserpräsident Yasser Arafat abzubrechen. Der Brief ist unter anderem von dem ehemaligen CIA-Direktor James Woolsey und dem ehemaligen Abteilungsleiter im Verteidigungsministerium, Richard Perle, unterzeichnet. Terrorist versus potenzieller Friedenspartner "So wie wir nicht unter Druck gesetzt werden wollen, mit Osama bin Laden oder Mullah Omar zu verhandeln, kann es auch nicht mehr die Politik der USA sein, Israel zu Verhandlungen mit Arafat zu drängen", heißt es in dem Brief. Man könne nicht manche Terroristen verdammen und andere als potenzielle Friedenspartner bezeichnen. "Genauso, wie wir finanzielle Hilfe anderer für El Kaida ablehnen, sollten die USA eine Palästinenserbehörde, die ein Zahnrad in der Maschine des Nahostterrorismus ist, nicht mehr finanziell unterstützen." 31 Amerikaner fordern rigoroses Vorgehen Die 31 Unterzeichner fordern auch rigoroses Vorgehen gegen den Irak. "Wenn wir jetzt nicht gegen Saddam Hussein und sein Regime einschreiten, könnte der Schaden, den unsere israelischen Freunde und wir bis jetzt genommen haben, eines Tages als Auftakt für wesentlich größeren Horror gelten", heißt es in dem Brief. (APA/dpa)