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Das brennende Gouverneursgebäude in der Hauptstadt Ambon

Foto: APA/AFPI
Ambon - Bei der Explosion einer Autobombe auf den indonesischen Molukken sind am Mittwoch vier Menschen ums Leben gekommen und 20 verletzt worden. Der Anschlag in der Provinzhauptstadt Ambon war der erste schwer wiegende Verstoß gegen das im Februar unterzeichnete Waffenstillstandsabkommen zwischen den verfeindeten Bevölkerungsgruppen der Christen und Moslems. Nach der Explosion im christlichen Teil der Stadt drangen mehrere Bewohner nach Angaben der Polizei in ein Behördengebäude ein und setzten es in Brand. Bei den zwei Jahre andauernden Religionsunruhen auf den Molukken kamen bis zu 9.000 Menschen ums Leben, mehrere zehntausend Bewohner flohen in andere Landesteile. (APA/AP)