Bild nicht mehr verfügbar.

Archivbild: Genüsslich beißt Gerhard Schröder am 14.07.1999 während eines Stadtrundgangs durch Weimar in eine Thüringer Bratwurst

Foto: APA/dpa
Weimar - Mit einer Stunde Verzögerung sind Deutschlands Bundeskanzler Gerhard Schröder und der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag in Weimar zu ihrem Abendessen gekommen. Schuld war ein Sprengstoffalarm, den ein Polizeihund in einer Nebenstraße bei der Traditionsgaststätte "Alt Weimar" an einem Auto ausgelöst hatte. Die Polizei räumte das Hotel. Auch das Personal einschließlich Koch mussten das Haus verlassen. Ein Sprengstoffexperte untersuchte das verdächtige Fahrzeug und ließ es schließlich abschleppen. Die Kolonne von Schröder und Putin konnte erst mit 60 Minuten Verspätung vorfahren. Der Kanzler nahm es mit Humor und rief den wartenden Weimarer Bürgern zu: "Hoffentlich gibt es Thüringer Bratwurst." Zuvor hatte die Hotelführung versichert, trotz Sprengstoffalarms werde nichts anbrennen oder zu lang garen. "Bei uns wird erst auf den Punkt zubereitet, wenn die Gäste kommen", hieß es. (APA/AP)