Das gilt auch für ihre Besitzer und die anderen Menschen und Tiere, die ihnen begegnen. Ein Hund, der sich in jeder Situation richtig und gut benimmt, hat mehr vom Leben: Er ist überall willkommen, begibt sich nicht in Gefahr und lebt damit länger, fröhlicher und gesünder.

Trotzdem gibt es noch immer Hundefreunde, die meinen, ihrem Tier eine "Dressur" nicht zumuten zu können. Dass Erziehung keine Strafe sein muss, sondern Mensch und Hund sogar Freude machen kann, zeigt praxisnah, knapp und übersichtlich das Buch "Braver Hund!" von Katharina von der Leyen.

Geschickt und kompetent vermittelt die Autorin Einblicke in die Hundeseele - wer den Hund versteht, kann besser mit ihm umgehen. Dazu gibt's wirklich gute Tipps.

Wie bringt man dem Hund zum Beispiel bei, nicht an Menschen hochzuspringen? Unter Hunden ist das ein ganz normales Begrüßungsverhalten. Tipp 1: Nach dem Hochspringen die Pfoten des Hundes fassen und festhalten - das schätzt er gar nicht und wird es in Zukunft zu vermeiden suchen. Tipp 2: Vor dem Hochspringen rasch ein Knie hochziehen. Der Hund stößt mit dem Brustkorb dagegen , das ist ihm sehr unangenehm. Schon nach zwei, drei Versuchen wird er das Hochspringen sein lassen. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13./14.4.2002, ad)