Von Thomas Trenkler
  • 1956, März: Start der Mission, in New York ein Kulturinstitut (KI) zu errichten.
  • 1958 : Die Republik erwirbt das Palais von Harley T. Proctor aus dem Jahr 1905 in der 52. Straße.
  • 1960 : Beginn der Umbauarbeiten nach den Plänen von Carl Auböck und Eduard F. Sekler.
  • 1963, März: Eröffnung des Kulturinstituts.
  • 1984, Februar: Die Kosten für die Generalsanierung werden auf 2,9 bis 3,6 Millionen Euro geschätzt. KI-Leiter Peter Marboe schlägt daher einen Neubau vor. Erfolglose Diskussionen.
  • 1991, Jänner: Marboe übernimmt die Sektion Auslandskultur und forciert das Projekt.
  • Juni: Außenminister Alois Mock gibt grünes Licht für einen Architekturwettbewerb.
  • 1992, Juli: Ausschreibung des Wettbewerbes.
  • 1992, Oktober: 226 Projekte werden eingereicht.
  • 1992, Dezember: Raimund Abraham gewinnt, Platz zwei geht an Hans Hollein.
  • 1993, April: Beauftragung der Planungsarbeiten.
  • 1993, Oktober: Ausstellung des Siegerprojekts im Museum of Modern Art. Das Außenamt kündigt den Baubeginn mit Frühjahr 1994 und die Eröffnung 1996 (als Beitrag zu 1000 Jahre Österreich) an.
  • 1994, September: Der Abriss des asbestverseuchten Kulturinstituts soll im Oktober beginnen, die Übersiedelung in ein Ausweichquartier verzögert sich aber.
  • 1994, Dezember: Abschluss der Planungsarbeiten.
  • 1995, Jänner: Erlangung der Baugenehmigung. Die Errichtungskosten werden auf 10,9 Millionen Euro geschätzt.
  • 1995, März: Die KI-Mitarbeiter übersiedeln in ein Büro in der 57. Straße.
  • 1995, November: Planungsstopp aus budgetären Gründen.
  • 1996, Jänner: Der Nationalrat beschließt die Realisierung des Neubaus und die Auslagerung an die Bundesimmobilien GmbH.
  • 1996, Mai: Beauftragung des Eigentümervertreters der BIG in New York.
  • 1996, November: Marboe wird zum Wiener Kulturstadtrat ernannt.
  • 1997, August: Abraham ist über die Verzögerungen erzürnt und wendet sich an diverse Politiker, so auch an Jörg Haider.
  • 1997, Dezember: Der Vertrag zwischen der BIG und dem Außenministerium ist unterschriftsreif.
  • 1998, März: Unterzeichnung des Vertrages.
  • 1998, April: Beauftragung des New Yorker Bauunternehmens Barney/Skanska. Die Gesamtkosten werden auf 24 Millionen Dollar geschätzt.
  • 1998, September: Beginn der Abbrucharbeiten des alten KI.
  • 1999, Jänner: Beginn der Aushubarbeiten. Ankündigung der Fertigstellung im Juli 2000.
  • 1999, Juli: Es kommt beim Rohbau zum Stillstand, monatelange Suche nach einem neuen Subunternehmer für Beton.
  • 2000, Jänner: Wiederaufnahme der Bauarbeiten. Die prognostizierte Fertigstellung verschiebt sich auf Mai 2001.
  • 2000, Juli: Die Eröffnung soll 4. Oktober 2001 stattfinden. KI-Leiter Christoph Thun-Hohenstein, Nachfolger von Wolfgang Waldner, entwickelt das Programm „Transforming Modernity“.
  • 2001, März: Außenministerin Benita Ferrero-Waldner kündigt die Umbenennung der Kulturinstitute in Kulturforen an.
  • 2001, April: Die BIG rechnet mit einer Fertigstellung im August.
  • 2001, Mai: Der Eröffnungstermin ist doch nicht zu halten. Verschiebung auf 18. April 2002.
  • 2001, September: Die Kulturforen erhalten neue Logos.
  • 2001, Dezember: Die BIG rechnet mit Gesamtkosten von 30 Millionen Dollar. Das sind 33,8 Millionen Euro.
  • April 2002: Die Eröffnung findet am 18. statt.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18. 4. 2002)