Nach dem "Sieg-Heil-Sager" des ehemaligen Finanzministers der SPÖ, Rudolf Edlinger, forderte der Landesparteisekretär der NÖ Freiheitlichen nicht nur den Rücktritt "dieses schon allein durch diese Aussage für den österreichischen Staat untragbar gewordenen Politikers", sondern auch den SK Rapid auf, "nicht nur sofort auf Edlingers Mitgliedschaft zu verzichten, sondern künftig mehr Sorgfalt bei der Bestellung ihrer Präsidenten walten zu lassen. Zu gut sind bei mir noch die Diskriminierungen der Wiener Austria durch Rapidanhänger ("Judenklub", Anm.) in Erinnerung!", betonte Marchat. Er und seine beiden Söhne seien begeisterte Rapid-Anhänger, und dieses sportlicher Engagement dürfe nicht durch "Nazi-Parolen" eines Klubpräsidenten und Abgeordneten zum Nationalrat in Mitleidenschaft gezogen werden, schloß der freiheitliche Landesparteisekretär. (APA)