Köln - Den renommierten und mit mehr als 20.000 Euro dotierten Kleist-Preis erhält in diesem Jahr der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach im November in Berlin überreicht, teilte der Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Günter Blamberger, am Donnerstag mit. Der 1951 geborene Mosebach hat Gedichte, Essays und Romane veröffentlicht, zuletzt die Bände "Eine lange Nacht" und "Der Nebelfürst". Der Kleist-Preis war während der Weimarer Republik die bedeutendste literarische Ehrung und ging unter anderem an Robert Musil, Bertolt Brecht und Anna Seghers. Nach vieljähriger Pause wurde der Preis 1985 wiederbegründet. Unter den Preisträgern der vergangenen Jahre befindet sich auch der Österreicher Ernst Jandl, dem der Preis 1993 zuerkannt wurde. Im Vorjahr erhielt Judith Hermann die Auszeichnung. (APA/dpa)