Wien - "Unsere Spieler sind sehr schnell", erklärt Bernhard Putz, Coach vom Team Austro, die Vorzüge seiner Mannschaft. Die Spieler, das sind eigenständig agierende kleine Metallwürfel, gespickt mit Motor, Prozessor, Funkantenne, Batterien. Von Freitag bis Sonntag kämpfen in Wien dreizehn Teams aus fünf Nationen um die Europameisterschaft im Roboter-Fußball.Menschen spielen dann nur noch eine untergeordnete Rolle. Eine Kamera überträgt die Positionen der Roboter an einen PC, der anhand vorprogrammierter Spielstrategien über die Aktionen der Würfelkicker entscheidet und ihnen Befehle gibt. Irgendwann soll die künstliche Intelligenz noch schlauer werden: "Dann sind Roboter so autonom, dass sie die Software weiterentwickeln und damit auch ihre Spielzüge", schildert Thomas Klute vom deutschen Team der Uni Dortmund die Zukunft. (mar, DER STANDARD Print-Ausgabe 19.April 2002)