Wien - Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Chipkarte (e-card) drei Daten enthalten muss: den Namen des Patienten, seine Adresse (ohne Telefonnummer) und die Sozialversicherungs-Nummer, die gleichzeitig das Geburtsdatum ist. Welche Angaben darüber hinaus auf die Karte gespeichert werden, entscheidet allein der Patient. Das hat der für den Dienstbereich verantwortliche Geschäftsführer des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Erich Nischelbitzer, am Freitag auf Anfrage der APA erläutert. Praktische Ärzte und ausgewählte Ärzte in Krankenhäusern werden künftig über Listen verfügen, die jene Daten enthalten, die gespeichert werden können, also beispielsweise die Blutgruppe, verschiedene Diagnosen, Medikamente, Allergien. Der Patient lässt sich vom Arzt beraten und entscheidet mit ihm, was die Karte enthalten soll. Der Arzt speichert dann die Daten ein. Auf einer so genannten Berechtigungskarte wird festgehalten, wer, also welcher Arzt, wann welche Angaben gespeichert hat, um eventuelle Fehler aufspüren zu können. (APA)