Berlin - Der Film "Das weiße Rauschen" des Vorarlbergers Hans Weingartner (31) wurde am Freitagabend bei der festlichen Nominierungsgala für den Deutschen Filmpreis 2002 im Berliner Hotel Adlon als einer von sechs Streifen in der Kategorie "Bester Film" nominiert. Eine zweite Nominierung erhielt das bereits mit dem Max Ophüls-Reis ausgezeichnete Psychodrama in der Kategorie Beste Nebendarstellerin, in der Anabelle Lachatte ins Rennen geht. Bereits die Nominierung als "Bester Film" ist mit 250.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung, bei der die Gewinner die Preisstatue "Lola" erhalten, findet am 14. Juni im Berliner Tempodrom statt. Das soeben auch in Österreich angelaufene Familiendrama "Nirgendwo in Afrika" von Caroline Link erhielt insgesamt vier Nominierungen. Der Film über das Schicksal einer deutschen Familie in Kenia wurde nicht nur als bester Film nominiert. Regisseurin Caroline Link geht außerdem in der Kategorie "Beste Regie" an den Start, wo sie mit Andreas Dresen ("Halbe Treppe" und Dominik Graf ("Der Felsen") konkurriert. Juliane Köhler wurde als beste Hauptdarstellerin neben Karoline Eichhorn ("Der Felsen") und Martina Gedeck ("Bella Martha") nominiert. Matthias Habich kam als bester Nebendarsteller in die Auswahl. In der Kategorie "Bester Film" wurden neben "Nirgendwo in Afrika" und "Das weiße Rauschen" auch "Heaven" von Tom Tykwer, "Halbe Treppe" von Andreas Dresen, "Bella Martha" von Sandra Nettelbeck und "Wie Feuer und Flamme" von Connie Walther nominiert. Als beste Hauptdarsteller wurden Daniel Brühl ("Nichts bereuen"), Ulrich Noethen ("Das Sams") und Antonio Wannek ("Der Felsen") nominiert. Jeweils drei Nominierungen in verschiedenen Kategorien erhielten "Das Sams" und "Der Felsen". (APA/dpa)